Transparenz
Menschen erkennen, wann sie mit KI interagieren, wofür das System eingesetzt wird und wann ein Team übernimmt.
Ein KI-System ist nur dann produktionsreif, wenn Menschen seinen Zweck, seine Grenzen und seine Verantwortlichkeiten verstehen. Deshalb planen wir Kontrolle, Evaluation und Fehlerbehandlung von Anfang an ein.
Die konkrete Ausgestaltung hängt von Daten, Nutzern und Risiko ab. Die folgenden Grundsätze bilden unseren Ausgangspunkt.
Menschen erkennen, wann sie mit KI interagieren, wofür das System eingesetzt wird und wann ein Team übernimmt.
Nur Daten, Aufbewahrung und Zugriffe vorsehen, die der konkrete Ablauf begründet benötigt.
Sensible, unklare oder nicht freigegebene Situationen gezielt an verantwortliche Menschen übergeben.
Verhalten anhand repräsentativer Aufgaben, Grenzfälle und klarer Kriterien vor und nach dem Start prüfen.
Fehler dokumentieren, Auswirkungen begrenzen, Ursachen untersuchen und Änderungen erneut evaluieren.
Wir beschreiben, welche Aufgabe das System übernehmen soll und welche nicht. Erlaubte Aktionen, unzulässige Inhalte, Nutzergruppen und Übergabefälle werden vor der Umsetzung festgelegt. Bei interaktiven KI-Systemen gehört eine klare Kennzeichnung zur Nutzerführung.
Datenquellen werden nicht pauschal angebunden. Wir prüfen, welche Inhalte für den Ablauf nötig sind, wer darauf zugreifen darf und wie lange Daten gebraucht werden. Werkzeuge erhalten begrenzte Berechtigungen, damit ein Agent nur vorgesehene Aktionen ausführen kann.
Eine Schaltfläche „an Menschen übergeben“ reicht nicht. Wir definieren Auslöser, Zielrolle, benötigten Kontext und Reaktionsweg. Das Team muss eine Entscheidung nachvollziehen und den Vorgang ohne unnötige Wiederholung übernehmen können.
Qualität wird für den jeweiligen Prozess messbar gemacht. Dazu können korrekte Einordnung, Vollständigkeit, sichere Verweigerung, richtige Übergabe und erfolgreiche Systemaktion gehören. Die passende Messmethode hängt vom Einsatzfall ab.
Produktive Systeme brauchen einen Weg für Fehlermeldungen und operative Vorfälle. Kritische Aktionen müssen stoppbar sein. Erkenntnisse aus Vorfällen fließen kontrolliert in Regeln, Daten oder Systemlogik zurück.
Die Fragen machen Verantwortung für Fachbereich, Technik und Betrieb sichtbar.
Wer besitzt den Prozess, gibt Daten frei und trägt die Verantwortung für Änderungen?
Welche Unsicherheit, Sensibilität oder Ausnahme löst eine menschliche Bearbeitung aus?
Welche Testfälle und Betriebsdaten zeigen, dass das System innerhalb der vereinbarten Qualität arbeitet?
Im Strategiegespräch betrachten wir neben dem Nutzen auch Daten, Entscheidungen und Übergaben eines konkreten Prozesses.